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Traumwelten

Das Glück liegt auf der Strasse und damit ist nicht das Geld gemeint, dass dort zu finden ist und einem zum Glücke dann verhülft.
Sagt man doch so, oder?

Das liebe Glück. Glück in der Liebe, im Job, im Lotto, so viel Glück, so verschieden treffen wir es an.

Ich habe einen Traum. Vergessen hab ich meinen Traum. Nur manchmal dringt er vor und dann kann ich glücklich nicht mehr sein, weil der Traum immer noch gar so weit entfernt von mir und meinem Leben ist.
Ich habe einen Traum. Vergessen hab ich ihn noch nie und zu meinem Ziel gemacht. Manch einer würd sogar einen Lebensinhalt darin sehen.

Wer ist jetzt glücklicher? Der, der nur ab und an sich daran erinnert, seinem Traum doch fern zu sein, oder der, der sich jeden Tag müht und davon träumt, dass dieser würde wahr und in Erfüllung geht?

Es ist schnell und einfach abgetan, indem man bestätigt, dass ein Weg dazwischen nur führt zum Glück. Doch möchte ich behaupten, dass der Andere doch wenigstens von Zeit zu Zeit dem Glück begegnet, viel öfter sogar, nur zum Teil vielleicht, doch macht es dennoch glücklich.

Denn ein finales Finden gibt es nicht, denn das Glück das hält nicht für die Ewigkeit. Es beginnt die Suche dann erneut. Dieses mal nach der Beständigkeit des Glücks das man sich wünscht und ehe man es sich versieht ist man erneut im Hamsterrad gefangen.

Diese Suche nach dem Glück ist schwierig, nicht leicht die rechten Worte hier zu finden, man kann das Glück, nicht ganz einfach fassen, gar einzusperren suchen.

Ist es nicht so, dass man Träumen können muss, um wirklich glücklich zu sein? Was ist schon Realität? Wir finden, suchen, erfinden sie täglich neu. Nachrichten die uns tagtäglich von irgendwelchen Katastrophen überfluten, uns abstumpfen und letzen Endes einem Brei, einer gleichmacherischen Lawine gleichen, der Realität eben.

Es ist real, dass sich meine Nachbarin freut ihrem sie empfangenden Freund in den Arm zu **fallen** und die Freude mit einem Kuss nur allzu glücklich zu verstärken. Und dennoch freue ich mich, wenn sich unsere Augen treffen, auch wenn diese nicht immer freudig funkeln und damit auch die meinen zum strahlen bringen können.

Manchmal ist der Flur meiner Wohnung voll von fremden Paketen derer, die nicht zu Hause angetroffen wurden. Warum nicht entgegennehmen, um den Weg zum Postamt zu ersparen, wenn sich dazu Gelegenheit ergibt? 'Mensch, wann kommen die bloß endlich das Paket abholen, das nächste mal machst du die Türe nicht mehr auf!' hör ich noch die Stimme, der das nicht sehr recht gewesen ist.

Die schlechte Laune habe ich schon lang vergessen. Und wurde dessen sogar belohnt. Es klingelt und sie steht vor der Tür. Glückselig strahlend, als sei ich Überbringer von Neuigkeiten bester Art. Es war das Paket, das sie wohl schon länger hat erwartet. Ihr ganzer Geist, ihr Körper stand vor mir, blühend vor Freude, geöffnet dem Paket das ich in Händen hielt, mir zugewandt. Diese Welle der Begeisterung, diese Freude war wie eine warme Umarmung, eine Brise, nein ein einziger Sturm Begeisterung vor Glück, den ich noch immer nicht vergessen.

Glück und Traum, Traum und Glück begegnen sich wohl des öfteren auch in der Vorfreude, die man allgemein als die schönste ihrer Art zu nennen pflegt. Vorfreude auf etwas, auf jemanden mit dem man sich wünscht, gar glaubt solch Glück zu teilen in der Lage ist, sein wird. Das kann auch glücklich machen, auch wenn diese Vorfreude nicht regelmäßig ward gut gedüngt. Doch willst du die Blüte ernten, bedarf es erst der Knospe, die sich zaghaft erst entwickelt, bevor sie aufgeht, um der Welt ihr schönstes Lächeln zu präsentieren.

Es bedarf des Traums.
Es bedarf der Phantasie.
Dann bedarf es noch des offenen Blickes, den rechten Moment zu passen.
Das Glück ist überall
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