lıvıngcrayon

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Genug der Aufregung.

Wo ist eigentlich die Grenze?

Der Wochenend-Treck Flüchtlinge ist noch nicht vergessen. Aufgebote von rechtspopulistischer Mobilmachung sorgen nach wie vor für Schlagzeilen.
Dieser Haarschopf, der aus dem hinteren Wagen der Tram aussteigt, himmlisch leuchtend, sich in entgegengesetzter Richtung entfernt, lässt die Realität verschwimmen, solch unbezwungene Natürlichkeit und unwirkliche Fiktion gehen oft Hand in Hand.
iPhone & Co. bringen die EU legal um Milliarden von Steuergeldern oder eher ihre Konsumenten; und doch freue mich über das neue iOS-Update.
Gespannt erwarte ich den Augenblick, da ich ein kleines Präsent zum Geburtstag überreichen darf und werde prompt versetzt.
Die EU betreibt legalen Kolonialismus, um ihre Konsumenten zufrieden zustellen.
Meine Nachbarin läutet verzweifelt, weil sie nicht ins Haus kommt, da das Schloss der Haustüre jetzt nun ganz defekt ist.

Es gibt nicht viel, das uns tangiert und worauf wir maßgeblich Einfluss nehmen können. Aber eine Menge ist es schon. Das Ergebnis ist sehr oft nicht gleich ersichtlich. Es zeigt sich meist auch anderes als erwartet oder erhofft.

In einem unerwartet raffiniert verpackten Geburtstagsgeschenk, das so schon eingepackt doppelt Freude zu verschenken macht. Ein Augenpaar, das einem lächelnd unverhofft begegnet. Oder einfach nur ein ehrlich Dankeschön, das so das Ende eines Tages angenehm beschließt.

So reiht sich Schlagzeile an Schlagzeile, ungeachtet dessen, wie es einem selber dabei geht.
Und die Moral von der Geschicht’? Alleine sind wir nicht.
Werde aber in Zukunft, mich verstärkt wieder den irrationalen Dingen zuwenden. Obwohl Realität nicht oft, von diesen zu unterscheiden ist…
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